E n c h a n t e m e n t
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Enchantement Quel genre d’images peut-on obtenir en utilisant une technique aussi limitée ? Comment en faire un atout pour suggérer une ambiance ? J’ai misé sur les tâches de couleur, le foisonnement de la végétation qui se découpe contre le ciel. J’étais inspirée par impressionnisme, les tableaux de Jackson Pollock, la peinture japonaise ou chinoise et je me réjouissais de renouer avec les aquarelles que j’avais peintes avant de me mettre à la photo. Photographier m’a souvent aidée à retrouver le goût de vivre dans des moments difficiles. C’est aller à la rencontre du monde, découvrir, se laisser traverser par une lumière, s’étonner, même devant des choses ou des événements qui à première vue n’ont rien d’extraordinaire. En sélectionnant encore et encore ces images je me suis demandé s’il n’y avait pas un potentiel caché à révéler. En les scannant j’ai vu se préciser des couleurs et des lignes peu visibles. Le « vide » du ciel a pris de l’ampleur, ce qui a fait surgir les touffes d’herbe de la nuit et vibrer la végétation dans un air printanier. Was für Bilder kann man mit einer so beschränkten Technik machen? Wie kann man sich ihrer bedienen, um eine spezielle Stimmung wiederzugeben? Ein Polaroidfoto ist nicht „realistisch“. Es ist nicht scharf, die Farben werden nur annähernd wiedergegeben, der Ausschnitt ist etwas zufällig, die Tiefenschärfe kaum kontrollierbar. Wichtig waren die Farbtupfer, das Gewirr der Gräser, ein grauer oder dunkler Himmel, vor dem sich die Vegetation abhebt. Im Hinterkopf hatte ich natürlich die impressionistische Malerei, die japanische Kunst, aber auch die Bilder von Jackson Pollock und die Aquarelle, die ich malte, bevor ich zu fotografieren begann. Das Fotografieren half mir oft, in schwierigen Momenten die Lebensfreude wieder zu finden. Es bedeutet sich zu öffnen, Entdeckungen zu machen, sich von einem Lichteinfall entzücken zu lassen und zu staunen vor Dingen und Ereignissen, die auf den ersten Blick nichts Ausserordentliches haben. Beim wiederholten Durchsehen der Bilder fragte ich mich, ob unter der glänzenden Oberfläche der Abzüge nicht weitere Möglichkeiten schlummerten. Beim Scannen entdeckte ich Farben und Linien, die auf dem Original nur schwach sichtbar waren. Durch die Vergrösserung erweiterte sich die „Leere“ des Himmels, vor der sich die Gräser abzeichnen, geheimnisvoll in der Nacht und sich befreit entfaltend in der Frühlingsluft. Barbara Erni, 2019 |
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